Vorausschau auf die Programmperiode 2021-2027: Interreg VI-A Österreich-Tschechien
(Stand April 2021)

Die Ausgestaltung der neuen Förderperiode 2021-2027 wird bereits seit 2018 intensiv vorbereitet. Wesentliche Grundlage dafür sind die Entwürfe der neuen EU Verordnungen für die Struktur- und Investitionsfonds.

 STAND DER PROGRAMMIERUNG

Die Diskussionen zur Ausgestaltung des künftigen Programms erfolgen im Rahmen der Programmierungsgruppe (PG). Teil dieser PG sind das tschechische Ministerium für regionale Entwicklung, VertreterInnen der drei tschechischen Kreise (Südböhmen, Südmähren, Vysočina), VertreterInnen der drei österreichischen Bundesländer (Wien, Niederösterreich, Oberösterreich), die tschechische Botschaft in Österreich (als Beobachterin) und die Europäische Kommission sowie die Verwaltungsbehörde des Programms Interreg.

Die Themenschwerpunkte sowie die Interventionslogik der künftigen Programmstrategie stehen bereits im Wesentlichen fest. Der Programmraum wird 2021-2027 gleich bleiben wie in der Förderperiode 2014-2020.

In weiteren kleineren Arbeitsgruppen werden die prozeduralen und technischen Details, Maßnahmen zur Vereinfachungen des Programms sowie auch die Ausrichtung des zukünftigen Kleinprojektefonds diskutiert. Parallel wird eine Strategische Umweltprüfung durchgeführt. Klares Ziel ist, den administrativen Aufwand in der neuen Programmperiode deutlich zu verringern – sowohl für die Projektumsetzung, als auch in der Programmverwaltung.

 

GRUNDLAGEN UND ARBEITSDOKUMENTE:

 

 

 

 

 

 

  

Involvierung von AKTEURiNNEN IN DER REGION

Um die thematische Ausrichtung des künftigen Programms optimal für den Programmraum zu gestalten und um die praktische Umsetzung bestmöglich zu adaptieren, wird eine große Bandbreite an StakeholderInnen mit unterschiedlichem Hintergrund in den gesamten Programmierungsprozess miteinbezogen.

In diesem Sinne wurden seit 01/2020 einige themenbezogene Workshops mit ExpertInnen und potentiellen ProjektpartnerInnen im Rahmen des Projekts ConnReg AT-CZ durchgeführt.

 Im Zeitraum 12/2020-02/2021 wurde eine Stakeholder Consultation via eine öffentliche online-Befragung mit reger Beteiligung durchgeführt. Sie finden hier die Zusammenfassung der Ergebnisse aus diesen Befragungen.

Im Frühsommer 2021 ist eine weitere Public Consultation geplant (unter anderem im Kontext mit der Strategischen Umweltprüfung).

 

 VORAUSSCHAU

Die relevanten EU-Verordnungen werden voraussichtlich bis zum Sommer 2021 final zur Verfügung stehen. Die Einreichung des neuen Cooperation Programme Documents ist im vierten Quartal 2021 geplant. Dementsprechend werden erste Einreichmöglichkeiten von Projektideen voraussichtlich im Frühjahr 2022 möglich sein.

Die Programmierung ist auf der Zielgerade und wir freuen uns darauf, Sie bei der Umsetzung Ihrer künftigen Projektideen in der neuen Programmperiode begleiten zu dürfen.