Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.06.2018 - 31.05.2021

Genehmigte EFRE-Mittel:

1 070 740,69 €

Projektnummer:

ATCZ182

Akronym:

Po stopách JC - HR/Spurensuche SB - OÖ

Lead partner:

Vojenské lesy a statky ČR, s.p.

Ansprechperson des LP:

Mgr. Petra Počtová

Projektpartner:

  • Verein Waldschule Böhmerwald

Über das Projekt:

Das Informieren über weniger bekannte Teile des Naturerbes im Grenzgebiet und durch ihre Erschließung, konkret in der Umgebung des neu erklärten Nationalnaturdenkmal Olšina.

Jüngste Ereignisse

24.09.2019 - 24.09.2019
Am 24. September 2019 fand ein regelmäßiges Treffen der Projektpartner statt, um den aktuellen Stand und die Fortschritte bei der Umsetzung des Projekts ATCZ182 - Spurensuche im gemeinsamen Natur- und Kulturerbe in Südböhmen - Oberösterreich. Die LP informierte über die Fortschritte im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens (Wettbewerb des Anbieters) des Besucherzentrums und des Weges, über den Zeitplan der Bauarbeiten und über die Vorlage des 2. Überwachungsberichts.
Veranstaltungsart: Sonstiges
12.07.2019 - 12.07.2019

Veranstaltungsart: Workshop
29.03.2019 - 29.03.2019
Die Zusammenarbeit im Böhmerwald beginnt, Waldpädagogen aus Südböhmen haben die oberösterreichischen Partner besucht. Am Freitag, den 29. März 2019, trafen sich die Waldpädagogen von Vojenské lesy a statky, s. p. (VLS) mit ihren österreichischen Kollegen in der Böhmerwaldschule während des ersten gemeinsamen Workshops zum grenzüberschreitenden Projekt ATCZ182, finanziert durch European Regional Development Fund - Interreg Austria - Czech Republic. Die Böhmerwaldschule befindet sich im oberen Mühlviertel im Sonnenwald im Verwaltungsbezirk des Klosters Schlägl und bereitet Waldschulprogramme für Schulklassen und Erwachsenen vor. Während der Programme, die insbesondere in den Sommermonaten stattfinden, lernen die Teilnehmer verschiedene Themen zu Waldökosystemen, zur Geschichte der Glasherstellung in der Region und zum Schwarzenberg-Kanal kennen. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer die Natur mit allen Sinnen kennen lernen können, insbesondere in der Erlebnisform oder durch Spiele. Bei diesem Treffen hatten die tschechischen Waldpädagogen die Gelegenheit, die Böhmerwaldschule kennenzulernen, die mit spezieller Bibliothek, dermoplastischen Tiermodellen, gegerbten Fellen von Waldtieren und anderen Hilfsmitteln ausgestattet ist. Nach einer Demonstration praktischer Lehrmittel und Räume, in denen die Waldpädagogik der Böhmerwaldschule tätig ist, folgte ein Vortrag von Rudi Walkobinger über die Geschichte der Waldbewirtschaftung in der Region und die Geschichte des Dorfes Sonnenwald. Nach einer kurzen Pause machte sich eine große Gruppe von Mitarbeitern beider Partner entlang des Schwarzenberger Kanals auf den Weg zur restaurierten Kirche in Zadní Zvonková zu. Horst Wondraschek - der Patriot und Restaurator der Kirche - wartete hier. Er hielt einen professionellen Vortrag mit seinen familiären Wurzeln, die ganze Geschichte war authentisch und sehr interessant. Auf dem Rückweg nahm Herr Hermann Gabriel, dessen Familie von hier stammt, das Wort. Der Workshop wurde mit einer fundierten Diskussion in der Böhmerwaldschule abgeschlossen.
Veranstaltungsart: Workshop

Detailinformation

Im Grenzgebiet, das lange Zeit gesperrt und der Öffentlichkeit unzugänglich war, blieben bedeutende Elemente des Natur- und Kulturerbes erhalten. Diese Europaschutzgebiete (wie z. B. europäisch bedeutende Lokalitäten Boletice, Šumava, Böhmerwald und Mühltäler genannt werden) beginnen in der Gegenwart gleichzeitig verstärkt besuchte Gebiete zu sein. Ein großer Teil der Öffentlichkeit weiß dabei nicht, dass es sich um die Schutzgebiete handelt, und verhält sich zum Naturreichtum ungeeignet. Aus diesem Grund entschlossen sich die Projektpartner, diese an Natur- und Kulturbesonderheiten reichen Gebiete den Besuchern gemeinsam zu präsentieren, und zwar durch das Informieren über weniger bekannte Teile des Naturerbes im Grenzgebiet und durch ihre Erschließung, konkret in der Umgebung des neu erklärten Nationalnaturdenkmal Olšina.

Zu diesem Zweck werden im Rahmen des Projektes auch zusammenhängende Investitionsmaßnahmen umgesetzt. Es wird ein Lehrpfad um den Teich Olšina errichtet und gleichzeitig wird zwecks der Informationsvermittlung an die Besucher der Region von beiden Seiten der Grenze über das bisher vernachlässigte Nationalnaturdenkmal, die benachbarte europäisch bedeutende Lokalitäten Natura 2000 u. a. zur Schaffung eines geeigneten Raums – des Besucherzentrums Olšina – für zusammenhängende Aktivitäten. In der gegebenen Region fehlt bisher ein Besucherzentrum, das den Besuchern Informationen über das Gebiet aus der Sicht des Naturerbes und teilweise auch des Kulturerbes erteilen würde und eine Ausstellung zum Thema Natur hätte und imstande wäre, Informationen über das gegebene Gebiet mit dessen Besonderheiten, aber gleichzeitig so zu vermitteln, dass es die Region als gemeinsames Gebiet vorstellt. Bestandteil des Projektes sind auch gemeinsame Interpretations- und Publizitätsmaßnahmen für die Öffentlichkeit und Besucher der gemeinsamen grenzüberschreitenden Region, wo es zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Schaffung des grenzüberschreitenden Angebots zum Thema Naturerbe und Natura 2000 kommt und die gemeinsame Informationsvermittlung über diese Problematik aufgenommen wird (Wissensvermittlung durch Fachmitarbeiter der Partner, Seminare und Workshops für die Öffentlichkeit, Schulen und weitere Interessenten am Kulturerbe der Region u.a.).

Projektoutputs

  • Erschließung des Natur- und Kulturerbes der Region
  • Mechanismus für die Präsentation des Natur- und Kulturerbes der Region