Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.01.2020 - 31.12.2022

Genehmigte EFRE-Mittel:

678 642,55 €

Projektnummer:

ATCZ221

Akronym:

Algae4Fish

Lead partner:

Jihočeská univerzita v Českých Budějovicích

Ansprechperson des LP:

Jiří Koleček (jkolecek@frov.jcu.cz)

Projektpartner:

  • Mikrobiologický ústav AV ČR, v.v.i.
  • BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH
  • Bundesamt für Wasserwirtschaft

Über das Projekt:

Das Hauptziel des Projekts ist die gemeinsame Erforschung, Entwicklung und Demonstration von ökologisch innovativen Technologien unter Verwendung von Nährstoffen aus geringwertigen agroindustriellen Reststoffen zur Herstellung von qualitativ hochwertigen Futtermitteln für die intensive Aquakultur.

Jüngste Ereignisse

15.09.2020

Veranstaltungsart: Workshop
17.08.2020

Veranstaltungsart: Workshop
23.03.2020

Veranstaltungsart: Sonstiges

Detailinformation

Das Projekt deckt die Inhalte der Programmausschreibung zur Ausschöpfung des Öko-Innovationspotenzials der Region voll und ganz ab, basiert auf der Tradition der Fischzucht und dem langfristigen Ausbau der Forschungskapazitäten in der Region. Das allgemeine Ziel ist die Verwertung von agroindustriellen Reststoffen niedriger Wertschöpfung hin zu Produkten mit hoher Wertschöpfung.

Das spezifische Ziel des Projekts ist die gemeinsame Erforschung, Entwicklung und Demonstration einer Technologie, konkret die kaskadische Nutzung von Nährstoffen aus agroindustriellen Reststoffen zur Herstellung von qualitativ hochwertigem Lebendfutter für die Aufzucht von stark nachgefragten und daher wirtschaftlich interessanten Fischarten wie bspw. dem Zander in der Zielregion.

In einem ersten Schritt werden Nährstoffe bspw. aus Gärresten oder Gülle für die Produktion von Phytoplankton (Mikroalgen) zurückgewonnen. Die geerntete Algenbiomasse wird als Primärfutter für die Produktion von Zooplankton (Rotatoria) herangezogen. Rotatoria gelten als das bestmögliche Futtermittel für die Aufzucht von anspruchsvollen Zanderlarven und garantieren eine hohe Überlebensrate. Neben dem Einsatz als Futtermittel können Mikroalgen auch verwendet werden um die Trübung zu erhöhen und somit die Zucht vor Kannibalismus zu schützen.

Im Rahmen des Projekts wird das Knowhow im Bereich des Nährstoffrecycling aus landwirtschaftlichen Reststoffen mit dem Knowhow im Bereich der Mikroalgenkultivierung mit der langjährigen Erfahrung in der Fischzucht in intensiven Aquakulturen in der Zielregionen in synergistischer Art und Weise verschränkt.

Das Ergebnis des Projekts ist eine Beschreibung der Technologie, einschließlich der Demonstrationsanlage, die in der Tschechischen Republik und in Österreich unter realen Betriebsbedingungen getestet wird. 

Der Schwerpunkt der Verbreitungsaktivitäten liegt auf einer Reihe von Schulungsveranstaltungen für Zielgruppen (Fischproduzenten, Berufsverbände und Interessenverbände, Behörden, Betreiber von Biogasanlagen, Landwirte). 

Projektoutputs

  • ökoinnovative Technologie zur Verwertung von geringwertigen agroindustriellen Reststoffen zur Produktion von wirtschaftlich relevanten Fischarten mit hoher Wertschöpfung
  • Pilotanlage, um diese Technologie unter realen Betriebsbedingungen mit Partnern aus Tschechien und Österreich zu demonstrieren.
  • Schulungen und Seminaren für Zielgruppen
  • Publikationen sowohl im fachlichen als auch im populärwissenschaftlichen Bereich