Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.10.2017 - 31.12.2020

Genehmigte EFRE-Mittel:

2 170 342,78 €

Projektnummer:

ATCZ59

Akronym:

I-CULT

Lead partner:

Jihočeský kraj

Ansprechperson des LP:

Marek Svoboda

Projektpartner:

  • Muzeum Vysočiny Třebíč, příspěvková organizace
  • Jihomoravské muzeum ve Znojmě, příspěvková organizace
  • Regionální muzeum v Mikulově, příspěvková organizace
  • Museumsmanagement Niederösterreich GmbH
  • Donau-Universität Krems
  • MAMUZ Museumszentrum Betriebs GmbH
  • Stadtgemeinde Retz

Über das Projekt:

Das gemeinsame Ziel des Projektes ist es, das Interesse an dem in den musealen Organisationen, insb. in Museen und Galerien präsentierten Kulturerbe mittels eines vernetzten Angebotes und der Entwicklung gemeinsamer Präsentationsprojekte zu steigern.

Jüngste Ereignisse

01.04.2019 - 31.03.2020
Der Kreis Südböhmen als Leadpartner des Projektes I-CULT ATCZ59 Internationale Kulturplattform, das aus dem Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit INTERREG V-A Österreich - Tschechische Republik finanziert wird, lädt gemeinsam mit den Projektpartnern, nämlich dem Museum der Region Vysočina Třebíč, dem Südmährischen Museum in Znojmo, dem Regionalmuseum in Mikulov und dem Museumsmanagement Niederösterreich zum Fotowettbewerb ein. Das Projektteam bereitet für das Jahr 2020 ein Ausstellungsprojekt vor, das das Leben und die Bräuche der Grenzregionen vorstellen und die Ergebnisse der gemeinsamen Forschungstätigkeit regionaler Akteure im Bereich Ethnographie präsentieren wird. Das gemeinsame Projektthema ist der Alltag und die Traditionen der ländlichen Bevölkerung im 19. Jahrhundert und ihre heutige Gestalt. Die Organisation der Ausstellung besteht aus der vorangegangenen wissenschaftlichen Arbeit, der Vorbereitung und Umsetzung des Ausstellungskonzeptes aufgrund der Recherche und der Präsentation für BewohnerInnen und BesucherInnen der Grenzregionen. Die Ausstellung wird zwei Ausstellungsorte haben - Znojmo und Jindřichův Hradec. Das Ausstellungsprojekt wird vom grenzüberschreitenden Fotowettbewerb zum Thema „Jahresbräuche im tschechisch-österreichischen Grenzgebiet“ begleitet. Der Fotowettbewerb setzt sich zum Ziel das Interesses am präsentierten Thema zu erhöhen und anschließend die Ausstellung mitzutransportieren Der Fotowettbewerb findet vom 1. 4. 2019 – 31. 3. 2020 statt.
Veranstaltungsart: Pressemitteilung

Detailinformation

Die gemeinsame Herausforderung dieses Projektes ist es, das in Museumsinstitutionen, Museen, Galerien und weiteren Gedenkstätten des gemeinsamen Grenzraumes präsentierte Kulturerbe mehr in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Das Projekt bereitet das bestehende Potenzial vernetzt auf und präsentiert es im Rahmen einer koordinierten Präsentation der Regionen (Südböhmen, Südadmähren, Vysočina und NÖ). So entsteht ein neues grenzüberschreitendes Kooperations- und Präsentationskonzept der Museen und ihres Kulturerbes. Das Ziel ist, ein neues gemeinsames Angebot der Museumsinstitutionen beidseits der Grenze zu kreieren und die tschechisch-österreichische Museumslandschaft für Besucher und Bewohner der Grenzregion attraktiver und zugänglicher zu gestalten. So entstehen interregionale, innovative, kultur- und bildungstouristische Produkte, die mehr Besucher in die Museen holen.

Das tschechisch-österreichische Vermittlungsprogramm "Geschichte der Grenze" wird  das lokale Angebot der Museen präsentieren. Das verbindende Element ist die gemeinsame Grenze und ihre Geschichte, die anhand von spannenden Geschichten und Sammlungen von den Museen erzählt wird. Das Programm wendet das Konzept des Storytelling-Marketings an.

Die aktive Zusammenarbeit von den musealen Institutionen an den gemeinsamen Ausstellungsprojekten wird auf drei Säulen der Zusammenarbeit beruhen: gemeinsame Museumsfacharbeit, gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung des Ausstellungsprojektes, gemeinsame und vernetzte Bewerbung.

Projektoutputs

  • Rekonstruktion einer frühmittelalterlichen Kirche (Rotunde) von Grabstelle Pohansko (Südmähren) 
  • Archäo-Freilichtmuseum Trocnov - Präsentation des Kulturerbes des Mittelalters mittels der experimentellen Archäologie
  • gemeinsame Ausstellungsprojekte von Museen und musealen Institutionen im Grenzgebiet
  • bewusstseinsbildendes Vermittlungsprogramm „Geschichte der Grenze“