Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.10.2017 - 30.06.2021

Genehmigte EFRE-Mittel:

2 170 342,78 €

Projektnummer:

ATCZ59

Akronym:

I-CULT

Lead partner:

Jihočeský kraj

Ansprechperson des LP:

Marek Svoboda

Projektpartner:

  • Muzeum Vysočiny Třebíč, příspěvková organizace
  • Jihomoravské muzeum ve Znojmě, příspěvková organizace
  • Regionální muzeum v Mikulově, příspěvková organizace
  • Museumsmanagement Niederösterreich GmbH
  • Donau-Universität Krems
  • WMB Weinviertel Museum Betriebs GmbH
  • Stadtgemeinde Retz

Über das Projekt:

Das gemeinsame Ziel des Projektes ist es, das Interesse an dem in den musealen Organisationen, insb. in Museen und Galerien präsentierten Kulturerbe mittels eines vernetzten Angebotes und der Entwicklung gemeinsamer Präsentationsprojekte zu steigern.

Jüngste Ereignisse

26.06.2020 - 06.01.2021
Kultur kennt keine Grenzen. Davon kann man sich in der tschechisch-österreichische Ausstellung TRADICE JEDNÉ HRANICE/TRADITIONEN EINER GRENZE überzeugen, die im Rahmen des gemeinsamen Projektes ATCZ59 Internationale Kulturplattform I-CULT organisiert wird, das aus dem Programm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik finanziert wird.
Veranstaltungsart: Ausstellung
01.06.2020 - 22.11.2020
Wie wurden im Mittelalter einfache Häuser und große Burgen gebaut? Welche Mittel standen dafür zur Verfügung? Und welche Funktion hatte welches Gebäude? Die Ausstellung „ACHTUNG BAUSTELLE. Bauen und Wohnen im Mittelalter“ blickt den Baumeistern des Mittelalters über die Schulter und zeigt die Lebenswelten in Dörfern, Städten, Burgen und Klöstern im Grenzraum Niederösterreich und Tschechien auf: Die Landwirtschaft und der damalige Speiseplan werden ebenso beleuchtet wie Haushalt und Handel.
Veranstaltungsart: Ausstellung

Detailinformation

Die gemeinsame Herausforderung dieses Projektes ist es, das in Museumsinstitutionen, Museen, Galerien und weiteren Gedenkstätten des gemeinsamen Grenzraumes präsentierte Kulturerbe mehr in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Das Projekt bereitet das bestehende Potenzial vernetzt auf und präsentiert es im Rahmen einer koordinierten Präsentation der Regionen (Südböhmen, Südadmähren, Vysočina und NÖ). So entsteht ein neues grenzüberschreitendes Kooperations- und Präsentationskonzept der Museen und ihres Kulturerbes. Das Ziel ist, ein neues gemeinsames Angebot der Museumsinstitutionen beidseits der Grenze zu kreieren und die tschechisch-österreichische Museumslandschaft für Besucher und Bewohner der Grenzregion attraktiver und zugänglicher zu gestalten. So entstehen interregionale, innovative, kultur- und bildungstouristische Produkte, die mehr Besucher in die Museen holen.

Das tschechisch-österreichische Vermittlungsprogramm "Geschichte der Grenze" wird  das lokale Angebot der Museen präsentieren. Das verbindende Element ist die gemeinsame Grenze und ihre Geschichte, die anhand von spannenden Geschichten und Sammlungen von den Museen erzählt wird. Das Programm wendet das Konzept des Storytelling-Marketings an.

Die aktive Zusammenarbeit von den musealen Institutionen an den gemeinsamen Ausstellungsprojekten wird auf drei Säulen der Zusammenarbeit beruhen: gemeinsame Museumsfacharbeit, gemeinsame Vorbereitung und Umsetzung des Ausstellungsprojektes, gemeinsame und vernetzte Bewerbung.

Projektoutputs

  • Rekonstruktion einer frühmittelalterlichen Kirche (Rotunde) von Grabstelle Pohansko (Südmähren) 
  • Archäo-Freilichtmuseum Trocnov - Präsentation des Kulturerbes des Mittelalters mittels der experimentellen Archäologie
  • gemeinsame Ausstellungsprojekte von Museen und musealen Institutionen im Grenzgebiet
  • bewusstseinsbildendes Vermittlungsprogramm „Geschichte der Grenze“