Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.04.2018 - 30.06.2021

Genehmigte EFRE-Mittel:

1 547 148,07 €

Projektnummer:

ATCZ23

Akronym:

C4PE

Lead partner:

Donau-Universität Krems, Department für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement

Ansprechperson des LP:

Dr.in Filiz Keser-Aschenberger

Projektpartner:

  • Vysočina Education
  • Střední průmyslová škola Třebíč
  • Pädagogische Hochschule Niederösterreich, Department 5: Theorie und Praxis der Unterrichtsfächer
  • Středisko služeb školám a Zařízení pro další vzdělávání pedagogických pracovníků Brno, příspěvková organizace

Über das Projekt:

Im Rahmen des Projektes soll eine grenzüberschreitende berufsbezogene Bildung in Österreich und Tschechien etabliert werden. Weiters soll eine gemeinsame grenzüberschreitende Berufsausbildung im Rahmen von Pilot-Schulkooperationen geschaffen werden.

Jüngste Ereignisse

15.01.2020
Im Zuge der grenzüberschreitenden Schulkooperationen finden gemeinsame Unterrichtseinheiten zwischen tschechischen und österreichischen SchülerInnen statt. Die Schulen wurden mit einem modernen Video-Projektionssystem ausgestattet, um virtuelle Unterrichtseinheiten in Form eines grenzüberschreitenden Klassenzimmers anzubieten. Am 15.01.2020 erhielten die Partnerschulen eine Einschulung in die Bedienung des Video-Projektionssystems.
Veranstaltungsart: Schulung
07.11.2019 - 07.11.2019
Im Zuge der Euroguidance Fachtagung 2019 wurden in einem Workshop, zum Thema „Career Guidance Research Circle: Widening opportunities for pupils and teachers“, unter anderem die Inhalte des C4PE Projekts vorgestellt sowie ein Einblick in den Projektablauf gegeben. Die TeilnehmerInnen wurden über die Vorzüge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit informiert. Dies beinhaltete vor allem die Unterstützung des Entscheidungsprozesses der SchülerInnen bezüglich der zukünftigen beruflichen Laufbahn sowie die Orientierung auf dem Arbeitsmarkt. Der Workshop bot außerdem die Gelegenheit zum berufs- und grenzübergreifender Austausch von den in der Forschung, sowie in der Bildungsberatung tätigen Personen.
Veranstaltungsart: Konferenz
10.10.2019
Am 10.10.2019 war die Donau-Universität Krems an der Schule & Beruf Messe Wieselburg vertreten und präsentierte gemeinsam mit der LBS Eggenburg und der LBS Amstetten die Ziele und Inhalte des C4PE Projekts. Unter den Besuchern fanden sich SchülerInnen, StudentInnen, Eltern, LehrerInnen sowie Interessierte an berufsbegleitender Aus- und Weiterbildung. Die Besucher zeigten sich an den Inhalten des Projekts sehr interessiert, vor allem an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Zuge der Schulkooperationen.
Veranstaltungsart: Konferenz

Detailinformation

Damit sich die AT-CZ Grenzregion weiterentwickeln kann, benötigen hier ansässige Unternehmen Personal, das über Kompetenzen verfügt, um sich in beiden Ländern wirtschaftlich zu bewähren. Die Bildungsbedingungen in berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen der Grenzregion entsprechen derzeit jedoch nicht den Bedürfnissen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes. Dies liegt in erster Linie an der Unterschiedlichkeit der Bildungssysteme bzw. an der fehlenden Möglichkeit der Vermittlung von berufsbezogenen und interregionalen Kompetenzen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium: Schulpartnerschaften finden lediglich auf Basis von Einzelaustauschen statt und beschränken sich meistens auf das Kennenlernen der Nachbarregion.

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die pilothafte Etablierung einer grenzüberschreitenden Berufsbildung, die sowohl in CZ als auch in AT stattfindet und die Vorbereitung der Anerkennung der erreichten Kompetenzen. Mithilfe des Projektes soll eine höhere Kohärenz zwischen den Bildungssystemen erzielt werden, um die Ressource Humankapital zu verbessern und dadurch die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes auszuschöpfen. Dieses Ziel bedarf einer Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen beiderseits der Grenze. Daher ist ein grenzüberschreitender Ansatz unerlässlich. Durch die Förderung von nachhaltigen grenzüberschreitenden Schulkooperationen werden gemeinsame systemrelevante Maßnahmen entwickelt und implementiert. Weiters werden Aktivitäten durchgeführt, um die SchülerInnen in ihrem Entscheidungsprozess über die zukünftige berufliche Laufbahn bzw. bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Humanressourcen in der Grenzregion bestmöglich auszuschöpfen.

Damit werden vom Projekt in erster Linie die Bevölkerung und die regionalen Unternehmen profitieren, denen in Zukunft junge qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden, die zusätzlich zu ausgezeichneten Berufskompetenzen auch interregionale und sprachliche Kenntnisse besitzen.

Projektoutputs

  • Teilnahme von SchülerInnen an grenzüberschreitenden Praxisaktivitäten
  • Teilnahme von PädagogInnen an grenzüberschreitenden Praxisaktivitäten
  • Teilnahme von PädagogInnen an Bildungsaktivitäten für Berufsorientierung
  • Teilnahme von SchülerInnen an Berufsorientierungsaktivitäten
  • Teilnahme von SchülerInnen an gemeinsamen Ausbildungsprojekten im Rahmen der Pilot-Schulkooperationen
  • Leitfaden zum Aufbau von grenzüberschreitenden Schulkooperationen