Basisinformationen über das Projekt

Projektdauer:

01.04.2018 - 30.06.2021

Genehmigte EFRE-Mittel:

1 547 148,07 €

Projektnummer:

ATCZ23

Akronym:

C4PE

Lead partner:

Donau-Universität Krems, Department für Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement

Ansprechperson des LP:

Dr.in Filiz Keser-Aschenberger

Projektpartner:

  • Vysočina Education
  • Střední průmyslová škola Třebíč
  • Pädagogische Hochschule Niederösterreich, Department 5: Theorie und Praxis der Unterrichtsfächer
  • Středisko služeb školám a Zařízení pro další vzdělávání pedagogických pracovníků Brno, příspěvková organizace

Über das Projekt:

Im Rahmen des Projektes soll eine grenzüberschreitende berufsbezogene Bildung in Österreich und Tschechien etabliert werden. Weiters soll eine gemeinsame grenzüberschreitende Berufsausbildung im Rahmen von Pilot-Schulkooperationen geschaffen werden.

Jüngste Ereignisse

18.02.2021
Am 18.02.2021 fand im Rahmen des Projektes Concepts of Professional Education in Border Regions (C4PE) der School Meets Economy Workshop zum Thema „Start-ups and Entrepreneurships“ mit Accent, dem Tough Tech Inkubator des Landes Niederösterreichs, statt. Das Ziel von Accent ist, in Niederösterreich eine Basis für hochinnovative Start-ups zu schaffen und diese bestmöglich zu begleiten.
Veranstaltungsart: Workshop
26.01.2021
Am 26.01.2021 fand im Rahmen des Projektes Concepts of Professional Education in Border Regions (C4PE) der School Meets Economy Workshop zum Thema erste Schritte in die Selbständigkeit mit den SchülerInnen der Landesberufsschulen Amstetten und Eggenburg gemeinsam mit den SchülerInnen von ihren tschechischen Partnerschulen SOS a SOU Vyskov und ISSA Brno statt.
Veranstaltungsart: Workshop
29.09.2020 - 16.10.2020
In der Zeit von 29.09.-16.10.2020 fanden online-Meetings mit den jeweiligen Partnerschulen über das Webkonferenz-System „Zoom“ statt. Es nahmen Vertreter der Partnerschulen, der Hauptpartner DUK, die PH Niederösterreich sowie Vysočina Education und SSŠ Brno teil. Gegenstand der Arbeitsgruppentreffen war der Austausch zu den Aktivitäten innerhalb des Projekts sowie zu Überlegungen, wie trotz Beschränkungen aufgrund von Covid-19, die geplanten Inhalte am besten umgesetzt werden könnten.
Veranstaltungsart: Konferenz

Detailinformation

Damit sich die AT-CZ Grenzregion weiterentwickeln kann, benötigen hier ansässige Unternehmen Personal, das über Kompetenzen verfügt, um sich in beiden Ländern wirtschaftlich zu bewähren. Die Bildungsbedingungen in berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen der Grenzregion entsprechen derzeit jedoch nicht den Bedürfnissen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes. Dies liegt in erster Linie an der Unterschiedlichkeit der Bildungssysteme bzw. an der fehlenden Möglichkeit der Vermittlung von berufsbezogenen und interregionalen Kompetenzen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium: Schulpartnerschaften finden lediglich auf Basis von Einzelaustauschen statt und beschränken sich meistens auf das Kennenlernen der Nachbarregion.

Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die pilothafte Etablierung einer grenzüberschreitenden Berufsbildung, die sowohl in CZ als auch in AT stattfindet und die Vorbereitung der Anerkennung der erreichten Kompetenzen. Mithilfe des Projektes soll eine höhere Kohärenz zwischen den Bildungssystemen erzielt werden, um die Ressource Humankapital zu verbessern und dadurch die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes auszuschöpfen. Dieses Ziel bedarf einer Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen beiderseits der Grenze. Daher ist ein grenzüberschreitender Ansatz unerlässlich. Durch die Förderung von nachhaltigen grenzüberschreitenden Schulkooperationen werden gemeinsame systemrelevante Maßnahmen entwickelt und implementiert. Weiters werden Aktivitäten durchgeführt, um die SchülerInnen in ihrem Entscheidungsprozess über die zukünftige berufliche Laufbahn bzw. bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Humanressourcen in der Grenzregion bestmöglich auszuschöpfen.

Damit werden vom Projekt in erster Linie die Bevölkerung und die regionalen Unternehmen profitieren, denen in Zukunft junge qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden, die zusätzlich zu ausgezeichneten Berufskompetenzen auch interregionale und sprachliche Kenntnisse besitzen.

Projektoutputs

  • Teilnahme von SchülerInnen an grenzüberschreitenden Praxisaktivitäten
  • Teilnahme von PädagogInnen an grenzüberschreitenden Praxisaktivitäten
  • Teilnahme von PädagogInnen an Bildungsaktivitäten für Berufsorientierung
  • Teilnahme von SchülerInnen an Berufsorientierungsaktivitäten
  • Teilnahme von SchülerInnen an gemeinsamen Ausbildungsprojekten im Rahmen der Pilot-Schulkooperationen
  • Leitfaden zum Aufbau von grenzüberschreitenden Schulkooperationen