30.07.2019
Veranstaltungsart: Sonstiges

Am 3. Juni 2019 hat im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts „Bildungskooperationen in der Grenzregion - BIG AT-CZ“ – eine Abschlussveranstaltung mit über 200 Gästen stattgefunden. Noch vor dem Beginn der Veranstaltung stellten Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, EU-Landesrat Martin Eichtinger, Karin Steiner von den Wiener Kinderfreunden und Jana Fischerová, Kreishauptmannstellvertreterin aus Jihlava, in Form einer Pressekonferenz das Projekt vor. Die Veranstaltung wurde mit mehreren Liedern auf Tschechisch und Deutsch durch die Langauer Kindergartenkinder eröffnet. Der Bürgermeister von Langau Franz Linsbauer begrüßte alle Gäste herzlich und stellte die Gemeinde Langau vor. Er zeigte sich sehr beeindruckt von dieser großartigen Veranstaltung und war erfreut über die große Gästeschar in seine Gemeinde. Die politischen VertreterInnen der Regionen betonten am Podium die Bedeutung der Sprachprojekte und das dadurch ermöglichte Kennenlernen der Sprache und Kultur des Nachbarn bereits in jungen Jahren. Bei dieser Veranstaltung wurde nicht nur das Projekt BIG AT-CZ vorgestellt, sondern auch seine Synergieprojekte BIG AT-HU und BIG SK-AT. Die aus den Projekten hervorgegangenen Ergebnisse zum frühen Spracherwerb, sowie die im Projekt entwickelte Multimediale Präsentation, BIG-Wissensplattform, Lernmaterialien wurden präsentiert. Der Erfolg des Projekts wurde nur durch das große Engagement und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der PädagogInnen, LehrerInnen, Muttersprachlichen Mitarbeiterinnen und Sprachlehrerinnen aller Projektpartner möglich. Als Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit und Teilnahme an dem Projekt wurden den Kindergärten und Schulen von den Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Regionen feierlich Anerkennungsurkunden überreicht. Die Vorteile der Mehrsprachigkeit und die Bedeutung des Spracherwerbs schon in frühem Kindesalter erklärte erörterte Mag. Zwetelina Ortega, Expertin für Mehrsprachigkeit, in ihrem Vortrag. Beim gemeinsamen Mittagessen im Anschluss wurden zahlreiche intensive Kontakte geknüpft bzw. gepflegt, auf deren Basis weitere grenzüberschreitende Projekte ermöglicht und vernetzt werden sollen.

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