Video: HARDIS

EC-Day: Wood is good! Holz ist ein gefragter, aber sehr komplexer Werkstoff. In den Wäldern Österreichs und Tschechiens wird aufgrund des Klimawandels in Zukunft mehr Laub- als Nadelholz stehen. Die holzverarbeitende Industrie, bisher spezialisiert auf Nadelholz (Weichholz), braucht Informationen zur Verarbeitung von Laubholz (Hartholz). Im Projekt werden diese Informationen erarbeitet und zur Verfügung gestellt.

In der Holzindustrie basiert ein Großteil der Verarbeitungsprozesse auf der mechanischen Zerteilung; Rundholzverarbeitung bis Oberflächenveredelung. Neben den Hauptprodukten müssen auch die anfallenden Späne gewisse Eigenschaften aufweisen um als Rohstoff für die Holzwerkstoffindustrie (Spanplatte, OSB, MDF,…) Verwendung finden zu können. Das Ziel der verstärkten kaskadischen Nutzung macht es zwingend notwendig, die großteils thermisch verwerteten Laubhölzer vor deren thermischer Verwertung einer stofflichen Nutzung zuzuführen. Aufgrund klimatischer Veränderungen aber auch aufgrund des bereits begonnen Umbaus des Waldes ist zusätzlich mit einem verstärkten Laubholzangebot zu rechnen. Sämtliche Prozesse sind aufgrund des bislang vorherrschenden Rohstoffangebotes jedoch auf die Nadelholzverarbeitung ausgelegt. Aufgrund der Komplexität des Werkstoffes beruht der bisherige Entwicklungsprozess vornehmlich auf Versuch und Irrtum. Es ist daher nur bedingt möglich sich auf vorhandenes Wissen zu berufen. Somit stehen Holzindustrie sowie holzverarbeitendes Gewerbe vor der großen Herausforderung, den sich ändernden Werkstoffeigenschaften (höhere Dichte, fehlende Geradschaftigkeit, kürzere Stammabschnitte, schwierige Verleimbarkeit, stärkeres Quell- und Schwindverhalten...) rechtzeitig entgegenzutreten um die Marktführerschaft auf diesem Gebiet weiter aufrecht zu erhalten und sowie ausbauen zu können.

Sehen Sie das Projektvideo hier (Englisch).

Wir danken dem Projektteam für das informative Video!

Neueste Nachrichten

Am 19. September fand in Prag eine Konferenz zum Programm Interreg Österreich – Tschechien 2021-2027 statt

Thema der Konferenz, die vom Ministerium für Regionale Entwicklung veranstaltet wurde, war die Genehmigung des neuen Programms durch die Europäische Kommission. An der feierlichen Bekanntgabe nahmen Vertreter der Programmpartner aus beiden Staaten teil. Der Einladung waren außerdem die österreichische Botschafterin Bettina Kirnbauer und der Botschfter der Tschechischen Republik in Österreich, Jiří Šitler, gefolgt.

Konstituierender Begleitausschus des Programms Interreg Österreich – Tschechien 2021-2027

Am 12. September 2022 fand in St. Pölten die konstituierende Sitzung des Begleitausschusses des Programms Interreg Österreich-Tschechien 2021-2027 statt.

Stellenausschreibung: Teamassistenz

*** Stelle (max. 30 Stunden) in St. Pölten für die Unterstützung der Verwaltungsbehörde im Programm Interreg AT-CZ ***