VIDEO: Hühnergesundheit

EC-Day: Gesündere Hühner! Die Nachfrage nach Hühnerfleisch ist konstant groß. Das Projekt Inpomed zielt darauf ab, die Gesundheit der Tiere in Produktionsbetrieben zu steigern. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden von Tierärzten in die Praxis umgesetzt.

Der Geflügelsektor stellt einen äußerst bedeutenden Faktor in der landwirtschaftlichen Wertschöpfung in den Regionen Nördliches Österreich, Südböhmen und – Mähren sowie Hochland dar. So versorgen auf österreichischer Seite 1.121 Betriebe mit einer Kapazität von über 9,8 Mio. Tieren, sowie 3,5 Mio. in Südmähren und 6 Mio. Tieren in Südböhmen die Region mit frischen und sicheren Lebensmitteln aus der Geflügelproduktion. Das umfasst beinahe die Hälfte der gesamten Produktionskapazität Österreichs und einen signifikanten Anteil der Tschechischen Republik. Naturgemäß stehen die Betriebe vor großen Herausforderungen, insbesondere was Geflügelgesundheit und Geflügelfütterung betrifft, und sind angewiesen auf eine optimale veterinärmedizinische Betreuung der Tiere. Diese ist aber nur dann nachhaltig gewährleistet, wenn dabei nach dem neuesten Wissenstand tierärztlich untersucht, diagnostiziert und behandelt wird. Eine solche Dienstleistung können die regionalen Geflügeltierarztbetriebe, idR als KMUs organisiert, nur dann erbringen, wenn Erkenntnisgewinne der Forschung und Innovation stetig und zeitnah in ihre tägliche Arbeit einfließen. Dazu sind eigene Anstrengungen zur Erforschung vorliegender Sachverhalte, enge Kooperation mit einschlägigen Forschungseinrichtungen und entsprechender Austausch und Wissenstransfer zwischen Tierarztpraxis und Forschung unerlässlich. Leider fehlt es TÄ-Praxen an Manpower, Zeit, Gerät und Expertise, um die notwendige Erforschung der aktuellen Krankheitsgrundlagen durchzuführen, die beiden involvierten Forschungseinrichtungen VUW & VRI verfügen wiederum über komplementäre Kapazitäten (Expertenpool, Infrastruktur, Expertise und Erfahrung), die mit wesentlich größerer Synergie und grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit den betroffenen Tierärzten und Geflügelhaltern durchgeführt werden kann. Dazu haben sich in diesem Projekt die beiden wesentlichen wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen VUW und VRI sowie als strategische Partner die Vertreter der Geflügelmedizin (AT: QGV, CZ: ÚSKVBL) zusammengefunden, um in 3 wesentlichen Arbeitspaketen zur Verbesserung der Situation beizutragen: In AP1 soll eine gemeinschaftliche Bedarfserhebung und Strategiefindung ermöglicht werden, in AP2 soll im Rahmen eines Pilotforschungsprojektes zur intestinalen Geflügelgesundheit die Durchführbarkeit gemeinschaftlicher F&E zwischen den Forschungseinrichtungen und den primären Adressaten des Projektes, den Geflügeltierarztbetrieben, demonstriert werden, und AP3 dient abschließend der Nachhaltigkeit und dem Erreichen eines größtmöglichen Impacts in der Region durch Wissenstransfer der Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen in die regionale Geflügelmedizin und Geflügelhaltung. Übergeordnet soll dieses Projekt dazu dienen, die wechselseitigen regionalen Gegebenheiten hinsichtlich der Geflügelhaltung und der Geflügelmedizin kennenzulernen, die Zielgruppen des Projektes zu intensivierter wissenschaftlicher Kooperation heranzuführen.

 

Sehen Sie hier das Projektvideo (Tschechisch).

 

Vielen Dank an das Projektteam für das Video!

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