Auftaktveranstaltung des INTERREG-Förderprogrammes Österreich – Tschechische Republik in St. Pölten

Am 9. März 2016 erfolgte auf Einladung der im Amt der Niederösterreichischen Landesregierung ansässigen INTERREG-Verwaltungsbehörde die Kick-off Veranstaltung zum grenzüberschreitenden Förderprogramm Österreich - Tschechische Republik in St. Pölten.

Niederösterreichs Landesrätin für EU Regionalpolitik Mag.a Barbara Schwarz und Tschechiens Vizeminister für Regionalentwicklung Mgr. Zdeněk Semorád konnten dabei über 400 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Niederösterreichischen Landtagssaal begrüßen.

Insgesamt stehen für die grenzüberschreitende Regionalentwicklung in der Programmregion in den nächsten Jahren rund 98 Millionen Euro an EU-Geldern zur Verfügung.
„Dieses gemeinsame INTERREG-Programm, auf das wir uns mit unseren Programmpartnern geeinigt haben, muss vielen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig ein Beitrag zu nachhaltiger, integrierter Regionalentwicklung sein", erklärte die in Niederösterreich für EU-Fragen zuständige Landesrätin Schwarz die strategischen Programmziele.

 Tschechiens Vizeminister für Regionalentwicklung Mgr. Zdeněk Semorád betonte die bisherige gute Zusammenarbeit: „Gerade in strategisch wichtigen Bereichen wie die Kooperationen im Bereich Krankenhäuser und Rettungsdienste, in der gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung und Innovationspolitik sowie in der Aus- und Weiterbildung gilt es den begonnen Weg der erfolgreichen Zusammenarbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Aber auch zu den aktuellen Herausforderungen im Umweltbereich – etwa im Klimaschutz und den Öko-Innovationen sind grenzüberschreitende Kooperationen gefragt.“

KommR Gabriele Lackner-Strauss, Landtagsabgeordnete aus Oberösterreich und Obfrau der Euregio  Bayerischer Wald – Böhmerwald, betonte die Wichtigkeit von gemeinsamen Stukturen wie die Euregios und die Europaregion Donau-Moldau. Denn „dadurch gelingt es uns auch, eine größere Hebelwirkung bei gemeinsamen Maßnahmen zu erreichen und die Ergebnisse besser nutzbar zu machen“. Der Abgeordnete zum Wiener Landtag Ernst Woller freut sich, “dass auch Wien wieder Teil der Programmregion ist. Auch ohne direkte Grenze zu Tschechien gibt es viele Anknüpfungspunkte der Metropolregion Wien zu unseren Nachbarn, etwa bei der Kooperation von Universitäten“.

Auch von den Vertretern der beteiligten tschechischen Landkreise, Kreisrat Mgr. Jaromír Novák (Südböhmen)  Kreisrat Mgr. Richard Zemánek (Südmähren) und Kreisrat Ing. Martin Hyský (Vysočina) wurde unisono der positive Effekt der Zusammenarbeit auf die Entwicklung der Regionen hervorgehoben – „Auch wenn die Implementierung solcher Programme für die Beteiligten nicht immer einfach ist, stellen wir uns gerne der Herausforderung, da an der Zusammenarbeit in Europa kein Weg vorbeiführt.“ Eine Haltung die auch der Vertreter der Europäischen Kommission Dr. Alexander Ferstl, sowie die Botschafter Dr. Alexander Grubmayr und Ing. Jan Sechter nur unterstreichen konnten. Sie boten auch an, nach ihren Möglichkeiten die Umsetzung des Programmes zu unterstützen und bei der Vermittlung von Kooperationspartnern behilflich zu sein.

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